Warum Du als Führungskraft kein Mitleid mit „armen Hunden“ haben darfst

Kennst Du die armen Hunde, die „poor dogs“? Hier verrate ich Dir, warum es für Dich im Geschäftsleben als Führungskraft verheerend ist, Mitleid mit „armen Hunden“ zu haben.
By Martin König 3 years ago
Mit armen Hunden keinen Mitleid haben.

Lieber Leser,
ich liebe Hunde, sehr sogar! Allerdings nur in meiner Freizeit, denn in meinem Business haben sie nichts verloren. Arme Hunde können Deine ganze Rendite auffressen, Dich Kraft und Energie kosten und Dich in die roten Zahlen treiben. Daher ist es wichtig, dass Du die sogenannten „poor dogs“ auf Anhieb erkennst und konsequent handelst. Dabei hilft Dir die Konsequenzen-Matrix.

Im letzten Blog hast Du Deine Produkte und Dienstleistungen den verschiedenen Produktzyklen zugewiesen. Jetzt kannst Du einen Schritt weitergehen; Du kannst Dein Marktwachstum und Deine Marktanteile in Relation setzen.

Kennst Du die Konsequenzen-Matrix? Die Idee ist, dass Du Deine Produkte und Dienstleistungen einem der Quadranten zuordnest. Die Matrix hilft Dir dann zu bestimmen, ob Deine Produkte wachsen, stabilisieren oder schrumpfen sollten.

BCG Konsequenzen Matrix

  1. Deine „Questions-Marks“,
    hierbei handelt es sich um Produkte in der Entstehung und am Anfang der Wachstumsphase. Du machst mit diesen Produkten noch keinen nennenswerten Umsatz, bist jedoch sicher, dass Du damit Erfolg haben wirst. In dieser Sparte brauchst Du Fokus. Konzentriere Dich auf wenige vielversprechende Question-Marks und verabschiede Dich von allen anderen, um weder Zeit noch Geld zu vergeuden. Bedenke, dass Deine Stars und Deine Cash-Cows die Question-Marks bis zum Durchbruch mitfinanzieren müssen.
  2. Deine „Stars“,
    haben den Durchbruch geschafft – sie bescheren Dir steigenden Umsatz. Stars machen unternehmerisch richtig Spass, und in sie solltest Du unbedingt weiter investieren. Deine Stars wollen gehegt und gepflegt werden, denn sie sind die Cash-Cows von morgen.
  3. Deine „Cash-Cows“,
    sind das Rückgrat Deines Unternehmens. Der Umsatz mit ihnen stagniert auf hohem Niveau. Sie sind Selbstläufer, die Du selbstverständlich beibehältst. Upselling-Strategien und Verbesserungen sorgen dafür, das Leben Deiner Cash-Cows zu verlängern. Aufpassen solltest Du, damit die Cash-Cow nicht zu Poor Dogs verkommen.
  4. Die „Poor Dogs”,
    gibt es in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Gründen. Es gibt Question Marks, die niemals zu Stars oder Cash-Cows wurden und als Poor Dogs ein trauriges Dasein fristen. Vielleicht waren diese Poor Dogs die Lieblinge vom Chef, weshalb man sie mit durchgefüttert hat. Allerdings gibt es auch Cash-Cows, die im Laufe der Zeit zu Poor Dogs verkommen, wie der Kamerafilm für den Fotoapparat. Eine unternehmerische Führungskraft erkennt solche Trends und steuert rechtzeitig gegen.

DEIN KÖNIGSWEG: Schaffe Raum für Neues

  1. Ordne Deine Produkte und Dienstleistungen in die Quadranten Question-Marks, Stars, Cash-Cows und Poor Dogs ein.
  2. Schreib pro Produkt oder Dienstleistung die Konsequenzen auf, die aufgrund der Quadranten Beschreibung in Frage kommen.
  3. Hast Du Poor Dogs in Deinem Bereich gefunden? Sprich mit Deinem Chef und zeige ihm diesen Blog und Deine Konsequenzen und Vorschläge.

Mach Deinem Chef klar, dass arme Hunde nichts bei Euch verloren haben. Ausgewählte Question-Marks, Stars und Cash-Cows hingegen sichern sowohl Euren heutigen als auch den zukünftigen Umsatz. In diesen drei Quadranten solltet Ihr gut aufgestellt sein und Vertreter haben.

Braucht Ihr Hilfe dabei? Schreibt mir einfach eine E-Mail. Häufig werde ich als Coach gerufen, um Workshops zu leiten, Strategien zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben. Gerne komme ich auch zu Euch, um die armen Hunde zu vertreiben und die Stars zum Glänzen zu bringen!

Herzliche Grüsse
Dein Martin König

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Category:
  Strategie